Julians Tipp im Juni
Julians Tipp im Juni 2026: Naschgarten, Kräuter und der letzte Spargel
Herrlichstes Wetter, der Sommer liegt in der Luft und der Garten zeigt sich von seiner schönsten Seite. Jetzt ist die beste Zeit, um zu ernten, zu naschen und den Garten mit allen Sinnen zu genießen. Julian Faas verrät euch seine Tipps für den Juni.
Gemüse & Kräuter: Den ganzen Sommer frisch ernten
Wer den ganzen Sommer und Herbst frisches Gemüse zur Verfügung haben möchte, sollte regelmäßig kleinere Mengen aussäen. Erbsen, Salat, Rettich, Mohrrüben und Radieschen lassen sich über den Sommer verteilt immer wieder neu in die Erde bringen.
Ein Hochbeet ist eine schneckensichere und bequeme Art, natürliche Leckereien anzubauen. Julian nutzt seine Hochbeete vor allem für Küchenkräuter: Thymian, Rosmarin, Schnittlauch, Petersilie und Currykraut. Mit einer Kräuterschere, die mehrere Klingen nebeneinander hat, verfeinert man im Handumdrehen viele Speisen.
Die Frühkartoffeln können jetzt geerntet werden. Am besten mit der Grabegabel aushebeln und an der Luft abtrocknen lassen. Julians Tipp: Nur so viel holen, wie man gerade braucht, frisch aus dem Boden.
Naschkatzen im Garten: Obst und essbare Blüten
Wer Platz hat, sollte jetzt einen Apfelbaum pflanzen. Naschkatzen bevorzugen Apfelsorten für den Sofortverzehr. Julian empfiehlt die Sorte Alkmene: leicht pflückbar, widerstandsfähig, gesund und direkt vom Baum essbar.
In den kleinsten Garten passen Johannisbeeren. Eine Köstlichkeit auf einem leckeren Vanillepudding. Und auch auf Balkon und Terrasse lassen sich Kräuter und Salat wunderbar in Töpfen und Kästen anbauen.
Das Auge isst mit: Julian schätzt die Kapuzinerkresse als essbare Blüte. Neben ihrer Schönheit hat sie heilende Eigenschaften. Die Inkas nutzten die Blüten gegen Höhenkrankheit und Infektionen, dank des hohen Vitamin-C-Gehalts und der enthaltenen Senföle.
Julians Tipp: Der Johannistag am 24. Juni
Am 24. Juni ist Johannistag. Die Bezeichnung geht auf Johannes den Täufer zurück. Man vermutet, dass mit diesem Datum heidnische Bräuche der Sommersonnenwende christianisiert wurden.
Der Johannistag ist auch Namensgeber für den Johannistrieb: Die Natur hat es so eingerichtet, dass Pflanzen nach starken Schäden durch Trockenheit oder Insekten in einem zweiten Trieb neu durchstarten können. Beim Spargel wird dieses Prinzip genutzt: Nach dem Johannistag wird kein Spargel mehr gestochen, damit sich die Pflanze erholen kann.
Also: Genießt jetzt noch den letzten frischen Spargel und euren Garten mit allen Sinnen!
Euer Julian Faas
Ihr LandMarkt Faas, Stutensee und Bellheim